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Schulformbezogene KlassenMit dem Übergang in die 9. Klasse müssen sich Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Eltern entscheiden, welche Schulform den angestrebten Zielen und den eigenen Leistungen am ehesten gerecht wird. Wie auch immer die Entscheidung ausfällt: In jeder Klasse werden die Lehrkräfte die Berufs- und Weiterbildungsziele der Schülerinnen und Schüler in den Vordergrund stellen und die Jugendlichen nach Fähigkeit und Interesse entsprechend fördern.
Gymnasialzweig:Gemeinsames Ziel ist die Versetzung in Klasse 11. Die Unterrichtsinhalte orientieren sich dementsprechend an den Lehrplänen des Gymnasiums. Ein Besuch dieser Schulform ist dann sinnvoll, wenn der Schüler oder die Schülerin über ein gutes Notenbild verfügt (Notendurchschnitt von 2,4 und mindestens zwei A-Kurse. Die Note des B-Kurses muss mindestens eine 3 sein). Gegen Ende des ersten Halbjahres besteht die Möglichkeit, im Gespräch mit ehemaligen WLS-Schülern, die die gymnasiale Oberstufe besuchen, Erfahrungen auszutauschen.
Realschulzweig:Im Realschulzweig arbeiten die Schülerinnen und Schüler auf die Abschlussprüfungen hin. Bereits ab Klasse 9 werden Unterrichtsformen im Mittelpunkt stehen, die die Schülerinnen und Schüler in den Prüfungen wiederfinden (z.B. die Präsentation oder das schriftliche Arbeiten auch über einen längeren Zeitraum hinweg). Die Klassenlehrer begleiten die Jugendlichen durch die gesamte Prüfungsphase und stehen als Ansprechpartner bei der Berufsfindung zur Verfügung. Sie helfen gerne bei der Wahl einer weiterführenden Schule. Voraussetzungen für den Realschulzweig sind ein Notendurchschnitt von 3,0 und mindestens 2 B-Kurse. Die Note des C-Kurses muss mindestens eine 3 sein.
Hauptschulzweig:Im Hauptschulzweig erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler das notwendige Wissen und die Techniken, um die Hauptschulprüfung am Ende der 9 zu bestehen. Im Unterricht wird dabei v.a. Wert auf Gruppenarbeit und Projektarbeit gelegt. Nebenbei setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Berufswahl auseinander. Dabei werden sie von ihrem Klassenlehrer unterstützt. Ein zweites Betriebspraktikum soll den Jugendlichen die Berufswahl erleichtern. |
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